Update: 18.08.2016

Gedenkstätte statt Bismarckturm
Der ehemalige Bismarckturm in Weimar

Der Bismarckturm auf dem Ettersberg bei Weimar wurde nach nur 48 Jahren am 11.05.1949 gesprengt. Der ehemalige Bauplatz liegt heute innerhalb der Mahn- und Gedenkstätte Buchenwald.


Bauplanung und Finanzierung

Bereits im Jahr 1886 beabsichtigte der Thüringerwald-Zweigverein Weimar, einen Aussichtsturm an der Hottelstedter Ecke des Ettersberges zu errichten. Eine Turmbaukasse wurde eingerichtet, in die auch der Thüringerwald-Zweigverein Erfurt einzahlte. Großherzog Carl Alexander von Sachsen-Weimar-Eisenach (1818-1901) war jedoch nicht bereit, einen Teil seines Jagdgeländes für den Turmbau abzugeben. Der Zweigverein hielt an seinem Vorhaben weiterhin fest und sammelte insgesamt 5.000 Mark für den Turmbaufonds, zum großen Teil über eine Turmbaulotterie.

Am 01.04.1895 regte der Großherzog Carl Alexander von Sachsen-Weimar-Eisenach (1818-1901) die Errichtung eines Bismarckdenkmals in Weimar an.

Im Zuge des Aufrufes zur Errichtung von Bismarcksäulen nach Bismarcks Tod 1898 planten patriotische Bürger in Gotha, in „thüringischen Landen“ ein zentrales Bismarckdenkmal zu errichten. Zur Realisierung dieser Idee wurden Ortsausschüsse in Weimar und Jena gegründet, um das Denkmal auf dem 478 m hohen Ettersberg, dem höchsten Berg des Thüringer Beckens, zu errichten.

Am 21.01.1899 rief auch der Thüringerwald-Zweigverein Weimar zur Unterstützung dieses Planes auf. Der Turmbaufonds in Höhe von 5.000 Mark wurde dem Ausschuss unter der Bedingung zur Verfügung gestellt, dass das Bismarckdenkmal eine Aussichtsplattform erhält.

Da einzelne Städte in den „thüringischen Landen“ (z.B. Eisenach, Bad Sulza) einen eigenen Bismarckturm errichten wollten, wurde das Vorhaben, einen zentralen Bismarckturm für Thüringen errichten zu lassen, aufgegeben.

Bereits am 05. Juni 1899 wurde ein Aufruf des neu gegründeten Ausschuss für die Errichtung eines Bismarck-Ehrenturmes auf dem Ettersberg b/Weimar unter Leitung des Weimarer Oberbürgermeisters Karl Pabst (1835-1910) verbreitet, in dem um finanzielle Unterstützung für den geplanten Turmbau gebeten wurde.

Am 28.02.1900 berichtete der neu gegründete Ausschuss im Weimarer Rathaus, dass bereits 11.000 Mark an Spenden für den Turmbau gesammelt worden waren. Der Großherzog Carl Alexander, ein Freund Otto von Bismarcks, stellte den Bauplatz auf dem Südhang des Ettersberges kostenlos zur Verfügung.

Kurz darauf wurde zusätzlich ein engeres Komitee gegründet, welches die Vorprüfung von Bauentwürfen durchführen sollte. Oberbaurat Ernst Kriesche entwarf einen Bauplan, der bereits im April 1900 offiziell genehmigt wurde.

Die Gesamt-Baukosten konnten aufgrund zahlreicher Sachspenden niedrig gehalten werden. Mehrere Waggons Sand wurden kostenlos von Hermann Backstein auf seiner Weimar-Rastenberger-Bahn (Lokalbahn) geliefert, das Zementwerk Berka a. Ilm spendete große Mengen Zement, weitere Firmen stellten Arbeitskräfte und Baumaterial zur Verfügung.

Das Finanzministerium bot dem Komitee die nur 300 m vom Turmbauplatz entfernten Kalksteinbrüche zwecks kostenfreier Nutzung an.

Am 25.07.1900 einigte sich das Komitee auf die bauausführende Firma. Man beauftragte das Bauunternehmen Max & Louis Ehrhardt aus Apolda, welches die Kosten des Turmbaus auf ca. 20.000 Mark veranschlagte. Die bisher gesammelte Spendensumme lag zu diesem Zeitpunkt bei 14.000 Mark.

Finanziert wurde das schließlich 27.000 Mark teure Bauwerk ausschließlich aus Spendengeldern, u.a. vom Thüringerwaldverein (6.000 Mark), von der Stadt Weimar und von Bürgern aus 41 Gemeinden des Umlandes.


Bauarbeiten

Die Vorarbeiten für den Turmbau, u.a. das Ausschachten, wurden bereits im August 1900 durchgeführt.

Die feierliche Grundsteinlegung fand am 02.09.1900 ab 15:00 Uhr unter großer Beteiligung der Bevölkerung statt. Über 100 Vereine aus Weimar und den umliegenden Orten nahmen ebenfalls teil. Die Festrede hielt Finanzrat Dr. Fürbringer.

Als Baumaterial wurde Muschelkalkstein aus den Steinbrüchen, nur 300 Meter von der Baustelle entfernt, stellenweise wurde auch Travertin und Rogenstein, verwendet.

Die Bauarbeiten konnten bei durchgehend guter Witterung bis Dezember 1900 durchgeführt werden, der Bau war bis dahin auf ca. 4 m angewachsen. Im Februar 1901 war die Spendensumme incl. der Mittel des Thüringerwald-Zweigvereins auf 16.000 Mark angewachsen.

Nach der Winterpause wurde der Bau kurz vor Ostern 1901 fortgesetzt. Im Mai 1901 war das Bauwerk 9 m hoch. Ende August 1901 war der Turm soweit fertig gestellt, dass am 07.09.1901 die 2 m große Kaiserkrone im Rahmen einer Feier auf den Turmkopf aufgesetzt wurde. Bis Oktober 1901 wurden die Strebepfeiler und die Balustraden angebaut.

Am So., 27.10.1901 ab 13:00 Uhr fand die - bereits mehrfach verschobene – Turmeinweihung unter großer Beteiligung der Bevölkerung sowie mit Vertretern der Ministerial-, der städtischen und kirchlichen Behörden, des Militärs und anderer Korporationen statt. Die Festrede hielt Oberbaurat Kriesche.


Turmbeschreibung

Der 43 m hohe Bismarckturm Weimar wurde als Aussichtsturm mit Befeuerungsvorrichtungen errichtet, wobei die zwei Feuerschalen bei diesem Bauwerk nicht auf der Turmkrone, sondern auf quadratischen Podesten an den Ecken der unteren Plattform installiert worden waren.

Der minarettartige Rundturm erhob sich auf einem 4 m hohen Unterbau, welcher von Süden her zugänglich war. Über eine breite Treppe gelangte man durch eine der drei großen Bogenöffnungen in eine große Halle, die – neben zwei kleineren Hallen auf der Rückseite des Bauwerkes - als Wetter-Schutzräume konzipiert waren.

An der Ost- und Westseite war der Zugang zum Turm auch über Freitreppen möglich, die jeweils durch einen Eingang in turmartige Aufbauten führten. Der östliche Eingang war mit dem großherzoglichen Wappen (gefertigt von Bildhauer Klein aus Buttstädt), der westliche Eingang mit dem Reichsadler verziert. Über 20 Stufen war von jeder Seite aus die erste Aussichtsetage über der Turmhalle erreichbar, die Platz für ca. 100 Besucher bot.

Die aufgesetzten runden Feuerbecken auf den ca. 2 m hohen steinernen Podesten an der Ecken der ersten Aussichtsetage waren von C. H. Krüger (nach anderer Quelle: Hugo Krieger) aus San Francisco (zuvor Weimar) gefertigt worden.

Von der ersten Aussichtsetage gelangte man zu einer zwischen zwei Strebepfeilern gelegenen Eichentür mit altertümlichen Eisenbeschlägen. Oberhalb der Eingangstür wurde das Wappen Bismarcks (in Kupfer getrieben mit der Umschrift: „In trinitate robur“), gefertigt von der Zinkornamentenfabrik Alfred Brauer in Weimar, angebracht. Das Wappen war zwischen zwei Fackelhaltern in Drachenform eingelassen worden.

Weiter oben war in einem giebeldachartigem Anbau ein Rundbild (Bismarck-Kopf) in farbigem Ton-Mosaik mit einem Durchmesser von 1,40 m, gefertigt von der Fa. R. Leistner aus Dortmund, installiert worden. Auf dem blauen Mosaikgrund war

1815 Otto von Bismarck 1898

zu lesen. Das Mosaik wurde von schmiedeeisernen Eichenzweigen, gefertigt nach einer Zeichnung von Oberbaurat Kriesche, in der Werkstatt des Großherzoglichen Hofkunstschlossermeisters Bergner aus Bad Berka a. Ilm hergestellt.

Durch die Eingangstür gelangte man zur Turmtreppe. Nach 27 Stufen erreichte man den ersten Umgang (2. Aussichtsetage), welcher mit steinernen Ruhebänken versehen war und insgesamt 40 Personen fassen konnte. In gleicher Höhe endeten die vier Strebepfeiler in vier kleinen seitlichen Türmchen, die durch die Strebepfeiler direkt an den Hauptturm anschließen.

Oberhalb der 2. Aussichtsetage wurde aus dem Turm eine schlanke Säule, die dem Besucher nach insgesamt 100 Stufen in 35 m Höhe eine auskragende Aussichtsplattform (3. Aussichtsetage) bot, die 15 Personen fassen konnte.

Die 2 m (nach anderer Quelle 2,50 m) hohe Kaiserkrone als Turmabschluss mit der Inschrift „18. Januar 1871“ war über weitere 10 Stufen erreichbar. Die Krone war von Bildhauer Voigt aus Stein gemeißelt worden; dieser Stein wurde von Maurermeister Fr. Selle aus Weimar aus seinem Ehringsdorfer Steinbruch kostenlos zur Verfügung gestellt.

Unterhalb der Krone waren vier eiserne Kreuze mit jeweils dem Großherzoglich Weimarischen Wappen zu sehen. Das erste Kreuz war mit den Initialen des Großherzogs [er verstarb am 05.01.1901] Carl Alexander [C.A.], das zweite Kreuz mit den Initialen des Großherzogs [ab 1901] Wilhelm Ernst [W.E.], das dritte Kreuz mit dem Datum der Grundsteinlegung [2. September 1900] und das 4. Kreuz mit dem Datum der Einweihung [27. October 1901] versehen.


Turmgeschichte

Die Befeuerung der beiden Feuerbecken erfolgte zunächst durch Pech (Fabrikbesitzer Karl Netz aus Jena hatte eine Tonne Pech gestiftet). Später wurde zur Befeuerung Magnesium-Licht verwendet.

Der Aufstieg war ausschließlich über den östlichen Eingang zum Preis von 50 Pfennigen möglich. Dazu erhielt der Besucher einen Briefumschlag mit vier Turm-Postkarten.

Im Jahr 1902 wurde der Bismarckverein Weimar gegründet, dessen Aufgabe es war, „den Bismarck-Ehrenturm auf dem Ettersberg in einem seiner Bedeutung würdigen Zustande zu erhalten“.

Nach einem vom Bismarckverein durchgeführten Wettbewerb zur Erlangung eines künstlerischen Ansichtskartenentwurfs im April 1904 wurde der Kunstmaler Max Martini mit dem ersten Preis ausgezeichnet. Sein Ansichtskartenmotiv wurde im Mai 1904 veröffentlicht.

Am 05.06.1904 veranstaltete der Bismarckverein ein Bismarckfest am Turm.

Erste Sanierungsmaßnahmen erfolgten ab 1923 aufgrund von witterungsbedingten Schäden, die erst im Sommer 1928 abgeschlossen werden konnten. Die Kosten der Ausbesserungsarbeiten betrugen 2.000 Reichsmark, für die der Bismarckverein Weimar Schulden aufgenommen hatte.

Zum 25-jährigen Turmjubiläum im Jahr 1925 wurde eine Gedenktafel am Turm mit folgender Inschrift angebracht:

Dieser Bismarckturm ist 1900/1901 aus Spenden des Großherzogs Wilhelm Ernst,
des Thüringerwald-Zweigvereins Weimar und der Stadt Weimar sowie aus Sammlungen
in den Gemeinden Apolda, Berlstedt, Buchfart, Buttelstedt, Daasdorf a.B., Denstedt,
Ettersburg, Gaberndorf, Gelmeroda, Großbrembach, Großmölsen, Großobringen, Heichelheim,
Hopfgarten, Hottelstedt, Kerpsleben, Kleinkromsdorf, Lehnstedt, Liebstedt, Mellingen,
Mönchenholzhausen, Niederzimmern, Nöda, Nohra, Oberweimar, Ollendorf, Pfiffelbach,
Possendorf, Rudersdorf, Schloßvippach, Schöndorf, Stedten, Süßenborn, Udestedt,
Vogelsberg, Wallichen, Weimar, Wohlsborn, nach dem Entwurf des Oberbaurats E. Kriesche
in Weimar durch M. und L. Ehrhardt in Apolda erbaut und am 27. Oktober 1901 eingeweiht worden.

Auch nach dem Tode des Turmwartes im Frühjahr 1939 blieb der Bismarckturm ein beliebtes Ausflugsziel, auch bei der Buchenwalder SS, die nach Errichtung des KL Ettersberg (später KZ Buchenwald) ihre Sommerfeste am Bismarckturm feierte. Im Jahr 1941 wurde der Besuch des Bismarckturmes „jedem Volksgenossen“ empfohlen. Das Konzentrationslager war - trotz unmittelbarer Nähe - nicht vom Turm am Südhang des Ettersberges einsehbar.

Im Januar 1943 forderte der damalige Landrat den städtischen Bismarckverein auf, sich um den sanierungsbedürftigen Turm zu kümmern. Gelegentlich ließ man Häftlinge des nahegelegenen KZ für den Erhalt des Turmes arbeiten.

Im Frühjahr 1945 lagerte die SS über 1.000 Urnen mit der Asche von Häftlingen in den Gewölben des Turmes ein. Da das Krematorium des KZ Buchenwald im März 1945 über keinen Brennstoff verfügte, wurden südlich des Turmes 2.900 Tote der Monate März/April 1945 in einem Massengrab bestattet. Am 11.04.1945 wurde das KZ Buchenwald durch die amerikanischen Truppen befreit.

Erst Ende April 1945 entstand am Bismarckturm eine Grabanlage, die als provisorischer Friedhof erkennbar war. Am 20.06.1945 wurden 1286 Urnen, die zuvor im Turmgewölbe gelagert waren, am Bismarckturm beigesetzt. Die Gräber wurden nummeriert und mit Kreuzen und Davidsternen versehen.

Nach Abzug der amerikanischen Truppen Ende Juni 1945 wurde der Friedhof am Bismarckturm geschlossen. Die letzte Beerdigung erfolgte - eine Woche nach Übernahme des Lagers durch die Rote Armee - am 10.07.1945.

Im November 1946 befahl der sowjetische Militärkommandant Wassilijew der Stadt Weimar, den verwahrlosten Friedhof wiederherzurichten. Die verstreuten Urnen wurden aufgrund des Befehls gesammelt, zusammengelegt und an einer Wand des Turmes eingemauert.

Im Zuge der Bodenreform fiel der Bismarckturm im Februar 1947 an das Land Thüringen.

In den Jahren 1947 und 1948 fanden am Bismarckturm Gedenkfeiern zum Jahrestag der Befreiung (2. und 3. Buchenwaldtag) statt. Als Zeichen des Gedenkens wurde dazu ein großes, rotes Dreieck am Bismarckturm angebracht. Dieser "Dreieckswinkel" sollte an die Häftlinge erinnern.

Im Oktober 1947 war das Bismarckwappen zerstört.

Eine von der Stadt Weimar beantragte Übertragung des Bismarckturms auf die Stadt Weimar wurde bei einer Abstimmung im Frühjahr 1948 durch Stimmen der SED verhindert.


Abriss und Errichtung der Gedenkstätte Buchenwald

Der Leiter des Stadtbauamtes regte im November 1948 an, den Turm (wesentlich gekürzt, der Turmstumpf sollte als Feuerschale dienen) zu erhalten.

Ein Abriss des Turmes wurde 1948 durch die VVN (Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes) gefordert. Diese fand den Zustand unerträglich, dass der Bismarckturm als Symbol des Deutschen Reiches und seines Gründers direkt im Bereich der Gräber der „Opfer des Faschismus“ stand.

Die VVN erhielt für ihr Anliegen politisch auf hoher Landesebene Unterstützung, am 09. und 10.04.1949 hatten sich Genossen der KPD mit Mitgliedern des VVN bei einer Tagung bezüglich des 4. Buchenwaldtages getroffen und sich über einen Abriss des Turmes verständigt. Am 22.04.1949 wurde in einer Sitzung des Kleinen Sekretariats die Sprengung des Bismarckturmes beschlossen.

Hintergrund des Abrisses war aber auch der beabsichtigte Bau einer „Gedenkstätte für die Opfer des Faschismus“, bei dem der Bismarckturm als „Vertreter der bürgerlich-feudalistischen Epoche“ [Zitat Werner Eggerath, thüringischer Ministerpräsident] im Wege stand.

In einer Hausmitteilung des Zentralkomitees der SED Ende April 1949 gab Walter Ulbricht (zu dieser Zeit Leiter des „Kleinen Sekretariats“) bekannt: "Der Turm beim früheren Konzentrationslager Buchenwald wird jetzt gesprengt." Die Stadt Weimar wurde bei dieser Entscheidung nicht beteiligt.

Der Bismarckturm wurde am frühen Morgen des 11.05.1949 gesprengt. Vom Vorhaben, die Gedenkstätte direkt im Bereich des Friedhofes zu errichten, sah man bald ab. Bei der Planung für ein flächengreifendes Mahnmal geriet der Friedhof immer mehr in eine Nebenlage. Aus dem Friedhof wurde zunächst ein Ehrenhain.

Der Bau der Gedenkstätte Buchenwald wurde 1951 beschlossen und 1954 begonnen (Einweihung am 14.09.1958).

Nahe des Standortes des ehemaligen Bismarckturms wurde ein weithin sichtbarer Glockenturm als „Turm der Freiheit“ errichtet.

Ca. 1 km vor der heutigen Gedenkstätte am zugehörigen Parkplatz ist in einem Pavillon eine ständige Ausstellung zur Geschichte der Gedenkstätte eingerichtet worden, u.a. mit historischen Fotos sowie Dokumenten zum Abriss des Bismarckturmes. Beim Verlassen des Pavillons gelangt man in den Ehrenhain (Kalksteintor mit Architrav). Nach Erreichen des ersten Reliefs gelangt man linkerhand zur ersten Urnengrabanlage. Auf einer Tafel ist der Standort des ehemaligen Bismarckturmes eingezeichnet.


Links:

Stiftung Gedenkstätte Buchenwald

Google Maps

Google Earth


Quellen

- Seele, Sieglinde, Mannheim (Archiv Seele): BISMARCK-TURM von WEIMAR (Thüringen)
- Seele, Sieglinde:
Lexikon der Bismarck-Denkmäler, Imhof-Verlag Petersberg, 2005, S. 399
- Ehrhardt, Max: Bismarck im Denkmal des In- und Auslandes, Thüringische Verlags-Anstalt Eisenach-Leipzig, 1903, Nr. 113 "Der Bismarck-Turm auf dem Ettersberg bei Weimar"
- von Bismarck, Valentin: Bismarck-Feuersäulen u. Türme (unveröffentlichtes Manuskript); Nr. 57 "Bismarck-Turm auf dem Ettersberg bei Weimar", 1900 - 1915, 1937 (im Archiv der Burschenschaft Alemannia, Bonn)
- Zeitschrift des Bismarck-Bundes: 7. Jahrgang 1909 (Nr. 9/10, S. 157)
- Stein, Harry: "Der Friedhof am Bismarckturm", Flyer Gedenkstätte Buchenwald 1996
- Voigt, Jörg: "Auf höchste Weisung gesprengt? - Das Schicksal des Bismarckturms bei Weimar" in "Bismarck in Thüringen", Hrg.: Werner Greiling / Hans-Werner Hahn, Hain Verlag, Weimar & Jena, 2003, S. 219- 237
- Stabe, Hartmut: "Türme im Großherzogtum Sachsen Weimar Eisenach", Verlag Weimardruck GmbH Weimar, 2005, S. 108-131