Update: 11.12.2016

Der multifunktionale Turm
Der Bismarckturm in Glauchau

Der Glauchauer Bismarckturm ist mit einer Gesamthöhe von gut 45 Metern der höchste aller 173 erhaltenen Bismarcktürme und das schon von weitem sichtbare Wahrzeichen der Stadt Glauchau.

Zudem handelt es sich um einen Bismarckturm, der heute noch als Aussichtsturm betrieben wird. Bis Ende 2005 wurde er als Wasserturm genutzt. Zwischen 1924 und 1972 wurde das Bauwerk auch als Jugendherberge bzw. Wohnung verwendet. Die Halle im Erdgeschoss wurde im Jahre 1924 in eine Ehrenhalle für die Gefallenen des 1. Weltkrieges umgestaltet.


Bauplanung und Finanzierung

Bürgermeister Brink und Kaufmann Max Bäßler aus Glauchau regten den Bau eines Bismarckdenkmals in Glauchau bereits am 28.11.1894 an. Es wurde zu Spendensammlungen für dieses Denkmal aufgerufen. Kurz nach Bismarcks Tod waren 5.000 Mark gesammelt, bis Sommer 1899 waren insgesamt bereits 10.000 Mark gesammelt.

Im Zuge der Errichtung von Bismarcksäulen nach Bismarcks Tod wollte der damalige Bürgermeister Ernst Paul Brink am 08.07.1899 einen monumentalen Bismarckturm errichten lassen.

Doch erst zu Beginn des Jahres 1904 wurde ein besonderer Ausschuss unter Vorsitz des Bürgermeisters Brink gegründet. Am 20.03.1904 lagen 20.000 Mark an Spendenmitteln vor und der Ausschuss entschied sich für einen 30 – 40 m hohen Turm, vor dem ein Volks- und Jugendspielplatz angelegt werden sollte. Baumeister Reinhold Ulrich plante die Fertigung eines Entwurfes für den Turm.

Eine für den 01.04.1906 geplante Grundsteinlegung wurde verschoben, da die Vorarbeiten noch nicht abgeschlossen werden konnten. Der bereits vorliegende Entwurf des Baumeisters Ulrich wurde abgeändert, da er erhöht und das Bauwerk gleichzeitig auch als Wasserturm genutzt werden sollte. Auf eine ursprünglich geplante Befeuerungsvorrichtung wurde nun verzichtet. Da die erwarteten Kosten durch die geplanten Änderungen weiter stiegen, wurden die Pläne erneut umgearbeitet, um eine geringere Ausführungssumme zu erzielen.

Am 03.09.1906 beschlossen die Stadtväter anhand eines von Bildhauer Wehland gefertigten Gipsmodells, den Turm um 4 m auf insgesamt 45 m zu erhöhen und weitere Details zu ändern. Die Spendensumme lag zu diesem Zeitpunkt bei 23.000 Mark. Der abgeänderte Entwurf des Baumeisters Ulrich lag bis zum 07.03.1907 vor. Im August 1907 einigte man sich auf diesen mehrfach abgeänderten Entwurf, der nun auch in der Presse vorgestellt wurde.

Es dauerte noch bis zum 29.03.1908, bis die Stadt den Bau des 45 m hohen Turmes genehmigte. Als Standort wählte man den höchstgelegenen Punkt im Südosten der Stadt Glauchau (317 m über NN).

25.500 Mark der Gesamtkosten von 105.000 Mark für den Turm wurden von Bismarckverehrern gespendet.


Bauarbeiten

Der für März/April geplante Baubeginn verzögerte sich, da die endgültige Genehmigung zum Turmbau erst am 29.03.1908 erfolgte. Die geplante Grundsteinlegung am 01. April 1908 verschob man; diese wurde später nicht nachgeholt.

Entworfen wurde der aus Sandstein gebaute Turm mit quadratischem Grundriss von Baumeister Reinhold Ulrich (1861 - 1940) aus Glauchau, der beim Bau auch als ausführender Baumeister fungierte. Als Baumaterial wurden Stampfbeton und Ziegelmauerwerk sowie Pirnaer Sandstein (insgesamt 5.115 Quader) verwendet.

Im Mai 1908 begannen die Erdarbeiten. Nach umfangreichen Fundamentierungsarbeiten wurde das Erdreich um 2,5 m (mit 2.000 m³ Erdmaterial) aufgeschüttet. Bis Ende 1908 konnten die Fundamentarbeiten sowie der Aufbau des Plateaus abgeschlossen werden.

Nach über zwei Jahren Bauzeit war das Bauwerk Mitte Mai 1910 fertig gestellt. Der Wasserspeier wurde Ende Juli 1910 errichtet, dazu wurde eine elektrische Pumpanlage für 600 Mark angeschafft.

Die Schlosserarbeiten wurden von Schlossermeister Kretzschmar (Treppengeländer) und Reinhardt (Anschlagen von Türen) durchgeführt. Die Wasserrohre lieferte Klempnermeister Hirschmann. Glasermeister Lippold fertigte die Fenster, die Schmiedearbeiten wurden von Schmiedemeister Vogel durchgeführt.


Baubeschreibung

Der Aussichtsturm ohne Befeuerungsmöglichkeit mit quadratischem Grundriss und einer Terrasse wurde auf einer 2,50 m hohen fundamenttragenden Aufschüttung errichtet.

Der viereckige Turm, an dem vier aus Betonguss gefertigte Pfeiler als Verstärkung emporstreben, verjüngt sich nach oben hin. Die Breite des Erdgeschosses beträgt 16,40 m, die Breite der Spitze 9,60 m. 10 Meter über der unteren Etage liegen Balkone. Als Turmabschluss wurde eine 6 m hohe Säulenrotunde (sog. Laterne) angebracht, der ein rundum laufender Balkon vorgelagert ist.

Die vorgelagerte Terrasse (Unterbau) wurde mit einem Brunnenbecken mit Wasserspeier in Form eines stilisierten Löwenkopfes versehen. Der Brunnen wurde durch Sammelwasser im Innern des Turmes gespeist. Über zwei Treppen (links 12 Stufen, rechts 10 Stufen) gelangt man zum vorgelagerten Ausbau oberhalb des Löwenbrunnens.

Durch das Einziehen von Eisenbetondecken wurde der Turm in vier Stockwerke unterteilt. Das Erdgeschoss reicht bis zur Höhe von 10 m, das erste Geschoss bis 17 m, das zweite bis 23 und das vierte bis 39 m. Der Abschluss der Laterne liegt in gut 45 m Höhe.

Im Treppenhaus des Turmes sind drei dicke Mannesmann-Stahlrohre sichtbar. Über ein Rohr (Zulauf) wird Wasser in das Bassin gepumpt, das zweite Rohr dient dem Abfluss und das dritte als Überlauf (führt zu einem später installierten Erdbehälter hinter dem Turm mit einem Fassungsvermögen von 1.600 m³).

Über 197 Stufen gelangt man über vier Innengeschosse zur Aussichtsgalerie. Über eine Wendeltreppe mit 28 Stufen ist die Spitze der Säulenrotunde von der Aussichtsgalerie (innen) aus erreichbar.

Erdgeschoss / Ehrenhalle

Durch die 1,50 m x 2,50 m große Eingangstür gelangt man in eine große Halle.

Die 6,50 m hohe Halle im Erdgeschoss wurde am 03.08.1924 als Ehrenhalle (Kreuzgewölbe) für die Opfer des 1. Weltkriegs eingeweiht. An den Wänden wurden Gedenktafeln, an den Seiten Sitzplätze angebracht. Die Halle wurde elektrisch beleuchtet. Im Jahr 1928 wurden nachträglich Buntglasfenster installiert.

Erste Etage / Wohngeschoss

Die Räume dieser Etage wurden ab 1925 als Jugendherberge mit 38 Betten und 8 Notlagern genutzt. Die Jugendherberge wurde bis 1939 betrieben. Zugleich wurde eine 3-Zimmer-Wohnung für den Herbergsvater angelegt (es handelt sich hierbei um die am 15.11.1923 eingerichtete Turmwärter-Wohnung).

Im Oktober 1957 zog in die ehemalige Wohnung des Herbergsvaters eine vierköpfige Familie ein, die bis zum Jahr 1972 im Turm wohnte. Es handelte sich um eine Betriebswohnung der Wasserwirtschaft.

Zweite Etage / Bassingeschoss

In diese zwölf Meter hohe Etage wurde ein neun Meter hoher und 10 Tonnen schwerer Wasserbehälter mit einem Durchmesser von 5,1 m eingebaut. Der Behälter bestand aus starkem Eisenblech und war mit einer 5 cm dicken Betonschicht umkleidet. Der ursprüngliche Wasserbehälter wurde zum Preis von 5.700 Mark von der Fa. F. L. Oschatz in Meerane gefertigt. Die Ummantelung des Behälters lieferte die Fa. A. Vetterlein u. Co. aus Glauchau.

Der 9 m hohe Behälter mit einem Fassungsvermögen von 175 m³ wurde bis Ende 2005 genutzt und diente zur Wasser-Versorgung der Oberstadt.

Zu einem unbekanntem Zeitpunkt wurde ein Wasserbehälter hinter dem Turm im Erdreich eingelassen, um das überlaufende Wasser des Turmbehälters aufzunehmen. Der Behälter mit einem Fassungsvermögen von 1600 m³ wurde in den Jahren 1999/2000 saniert.

Dritte Etage / Laterne

Über insgesamt 197 Stufen ist die dritte Etage mit Aussichtsgalerie in 39 m Höhe erreichbar. Mittig der Aussichtsplattform ist eine 6 m hohe Säulenrotunde platziert, die man von innen über eine eiserne Wendeltreppe mit 28 Stufen ersteigen kann. Auf der Aussichtsplattform ist (Stand: 2010) eine Mobilfunkantenne installiert.

Als "Feuerungsanlage" erhielt der Turm eine Scheinwerfervorrichtung.


Turmgeschichte

Am 04.09.1910 wurde die Einweihung des Turmes im großen Rahmen gefeiert. Die Weiherede wurde von Schuldirektor Müller gehalten.

Die erste Turmbesteigung konnte erst am Montag, 05.09.1910 erfolgen.

Für das geplante Bismarck-Relief an der Vorderseite des Turmes gingen bis 1913 mindestens 2.500 Mark an weiteren Spenden ein. Bildhauer Wehland aus Glauchau hatte zuvor ein Angebot für ein Bismarck-Relief eingereicht.

Der im Jahr 1910 installierte Wasserbehälter in der zweiten Etage war bis Ende 2005 der höchstgelegene Wasserversorgungspunkt Glauchaus und diente der Wasserversorgung der Oberstadt Glauchau (vom Turm abwärts bis zur Pestalozzistraße). Es wurde ein Wasserdruck von 6,3 – 6,5 Bar erreicht.

Eine bei Baubeginn angedachte Einrichtung einer Wohnung für einen Turmwärter wurde vorerst zurückgestellt. Im Jahr 1922 begann die Bauhütte Glauchau mit der Einrichtung der Turmwärter-Wohnung, die am 15.11.1923 bezugsfertig war.

Im Dezember 1920 beschlossen die Stadtväter, im Erdgeschoss eine Ehrenhalle für Opfer des 1. Weltkrieges einzurichten. Am 17.07.1923 wurde die Einrichtung der Ehrenhalle endgültig beschlossen. Die große Halle wurde in ein Kreuzgewölbe umgewandelt, die schlichten Fenster wurden durch Buntglasfenster (nachträglich im Jahr 1928) ersetzt. Die Krieger-Gedächtnishalle wurde am 03.08.1924, dem 10. Jahrestag des Kriegsbeginns, eingeweiht.

In der Mitte des Raumes wurde ein einfacher Leichenstein (Sarkophag) aufgestellt, hinter dem der „Eiserne Wehrmann“ (hölzerne Figur zum Einschlagen von eisernen Nägeln, stand seit 1915 auf dem Glauchauer Markt und war in einem tempelartigen Gebäude aufgestellt) Totenwache hielt.

An jeder Ecke der Halle wurden jeweils vier Tafeln mit den Namen der „gefallenen Helden“ angebracht. Die Namen wurden zunächst auf die 16 Tafeln gemalt. Die Namen der 1237 Gefallenen aus Glauchau und Umgebung wurden bis 1925 wie geplant in die Tafeln gemeißelt. In der nunmehr elektrisch beleuchteten Halle wurden Sitzbänke aufgestellt. In den Folgejahren schmückte man die Halle regelmäßig mit Blumengebinden und Kränzen.

Finanziert wurde die Umgestaltung der Halle von der „Vereinigung Glauchauer Arbeitgeber des Fabrik- und Handelsstandes e.V.“ sowie von Privatspenden Angehöriger der im Krieg Verstorbenen. Ausgeführt wurden die Bildhauer- und Steinmetzarbeiten durch die Firmen Wehland, Kirsch und Findeisen. Die Malerarbeiten führte die Fa. Kroll & Sohn aus.

Ab dem 03. Mai 1923 wurde in der ersten Etage des Turmes eine Jugendherberge eingerichtet, die im Frühjahr 1924 bezugsfertig war und ab 1925 genutzt wurde. Die Stadt Glauchau stellte dazu 21 Betten kostenlos zur Verfügung. Weitere 17 Betten stammten aus Heeresbeständen. In den ersten Jahren nach der Eröffnung wurden ca. 1.000 Übernachtungen im Jahr gezählt. Im Jahr 1937 waren es 840, 1939 nur noch 406 Übernachtungen.

Im Jahr 1935 wurde erneut überlegt, das geplante, aber noch fehlende Reliefbildnis Bismarcks in Stein oder Bronze am Turm anbringen zu lassen.

Ab 1940 wurde die Jugendherberge aufgrund des 2. Weltkrieges nicht mehr genutzt.

Im April 1945 wurde der Turm von amerikanischen Granaten getroffen und dabei leicht beschädigt.

Im September 1946 wurde auf Anordnung des Rates der Stadt die Ehrenhalle geschlossen.

Am 27.03.1950 erfolgte nach Beschluss der Stadtverordneten die Umbenennung des Bauwerkes aus ideologischen Gründen in Friedensturm.

Die Kriegsschäden wurden in den 1950er Jahren von der Baufirma Krasselt aus Gesau ausgebessert, der Turm blieb aber für Besucher verschlossen.

Im Oktober 1957 wurde die ehemalige Herbergswohnung als Betriebswohnung (Wasserwirtschaft) mit Küche, Wohn-, Schlaf- und Kinderzimmer genutzt. Später richtete man noch ein Bad ein. Als Toilette musste ein Plumpsklo außerhalb des Turmes genutzt werden. Die Wohnung wurde bis 1972 von der Familie Ilge bewohnt.

Nach Auszug der Familie Ilge aus der Wohnung 1972 verfiel der Turm immer mehr. Das Bauwerk blieb für Besucher verschlossen.

Bei einer Besichtigung der Arbeitsgruppe Kultur des Neuen Forums Glauchau wurde der Gesamtzustand des Turmes als kritisch eingestuft und eine Sanierung für dringend erforderlich gehalten.

Am 12.06.1990 wurde der Turm nach Antrag durch die Arbeitsgruppe Kultur in die Denkmalschutzliste des Kreises aufgenommen. Es wurde ein Aufruf („Initiative Friedensturm“) gestartet und ein Spendenkonto bei der Staatsbank Glauchau eröffnet. Nur kurze Zeit später, am 19.09.1990, wurde das Bauwerk offiziell wieder in "Bismarckturm" zurückbenannt.

Im März 1992 bewilligte das Chemnitzer Regierungspräsidium 780.000 DM für die Sanierung.
Von Mai bis Oktober 1992 wurden die äußere Sandsteinfassade (Abstrahlen der äußeren Hülle, Verputzen aller Fugen, Öffnung aller zugemauerten Fenster und Türen) und die Aussichtsplattform durch die Fa. Keilberg saniert.

Im Jahr 1994 war der Turm bis Ende September zu bestimmten Zeiten zugänglich.

Von Ende 2003 bis zum Herbst 2004 war das Bauwerk gesperrt. Zehn junge ABM-Kräfte beseitigen bis Ende Februar 2004 die Schadstellen an den Innenflächen des Mauerwerkes sowie Schäden an der Betonkonstruktion. Durch Installation eines Belüftungssystems konnten zudem die hohe Luftfeuchtigkeit im Turm und die Wasserschäden im Keller verringert werden. Eine Restaurierung der Ehrenhalle (u.a. originalgetreue Deckfarbengestaltung) war in Planung.

Seit Ende 2005 wird der Wasserbehälter im Turm nicht mehr genutzt.

Zum Jubiläum im September 2010 wurde die ehemalige Türmerwohnung rekonstruiert. Die Sanierung der Ehrenhalle ist geplant und steht noch aus.

Das auf vielen historischen Ansichtskarten eingezeichnete Bismarckrelief auf der Frontseite des Turmes in ca. 10 m Höhe in einer 3 m x 2 m breiten Nische wurde nie angebracht.

Der „Eiserne Wehrmann“ in der Gedenkhalle ist heute nicht mehr vorhanden.

Der Turm wird seit einigen Jahren nachts von Scheinwerfern angestrahlt.

Ab dem Frühjahr 2011 startet aufgrund von Feuchtigkeitsschäden die Innensanierung des Bismarckturmes, u.a. werden die Stahlelemente in den Decken erneuert. Die umfangreichen Sanierungsmaßnahmen wurden etappenweise durchgeführt.

Im Februar 2014 wurde das Areal um den Bismarckturm gesperrt, nachdem sich aus der Empore ein Stein gelöst hatte. Das Bauwerk soll weiterhin für Besucher gesperrt sein, ein Sanierungskonzept wurde erstellt.

Die Finanzierung der Sanierungsmaßnahmen (Aussichtsplattform) soll mindestens 240.000 EUR kosten, um den Turm wieder zugänglich machen zu können. Eine Gesamtsanierung des Turmes kostet voraussichtlich knapp 500.000 EUR.

Im Juli 2015 gab der Glauchauer Lions-Club bekannt, dass er sich für die Sanierung und künftige Nutzung des Turmes einsetzen wird. Bis September 2016 wurden erst gut 4.100 EURO Spenden gesammelt. Ende 2016 wurden Fördermittel für die Sanierung genehmigt. Der erste Bauabschnitt (Aussichtsplattform) mit einem Kostenvolumen von 230.000 EURO soll 2017 durchgeführt werden.


Besucherzahlen:

2006 => 2.500 Besucher,
2007 => 2.392 Besucher,
2009 => 3.375 Besucher


Aktuelle Öffnungszeiten (Turm ist derzeit geschlossen):

Link Öffnungszeiten


Der Fremdenverkehrsverein Schönburger Land e.V. Glauchau hat eine 24-seitige Broschüre zur Geschichte des Bismarckturmes aufgelegt, die in der 4. Auflage (Stand: September 2005) erschienen ist. Die Broschüre wurde im Jahr 2010 überarbeitet und ist in einer limitierten Auflage in Buchform ("100 Jahre Bismarckturm") erhältlich.


Feier 100 Jahre Bismarckturm Glauchau 2010

Vom 04.09. - 12.09.2010 wurde das 100-jährige Jubiläum des Bismarckturms Glauchau gefeiert, an dem mehrere Tausend Besucher teilnahmen.

Flyer mit dem kompletten Programm zum Download (PDF-Datei).

Neue Galerie Bismarckturm Glauchau mit Bildern von 1910 bis 2010


Zum Jubiläum wurden in der Festwoche Bismarckturm-Miniaturen vom Denkmalverein Glauchau angeboten. Die Miniaturen sind aus Zinn und ca. 10 cm hoch.
Der Preis pro Exemplar beträgt 19,10 EUR. Die Miniaturen sind noch über den Denkmalverein bestellbar (zuzüglich Versandkosten in Höhe von 4,90 EUR).

Bestellungen an:
Denkmalverein Glauchau
Zimmerstr. 8
08371 Glauchau
Mail: hugglauchau(at)t-online.de


Links

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Quellen

- Seele, Sieglinde: BISMARCK-TURM von GLAUCHAU, Archiv Seele, Mannheim
- Seele, Sieglinde:
Lexikon der Bismarck-Denkmäler, Imhof-Verlag Petersberg, 2005, S. 162-163
- von Bismarck, Valentin: Bismarck-Feuersäulen u. Türme (unveröffentlichtes Manuskript); Nr. 169 "Bismarck-Feuersäule bei Glauchau/Sachsen „ 1900 - 1915, 1937 (im Archiv der Burschenschaft Alemannia, Bonn)
- Zeitschriften des Bismarck-Bundes; 2. Jahrgang 1904 (Nr. 6, S. 3); 4. Jahrgang 1906 (Nr. 7/8, S. 113; 5. Jahrgang 1907 (Nr. 2, S. 32 + Nr. 12, S. 215); 8. Jahrgang 1910 (Nr. 4, S. 62 + Nr. 7/8, S. 116 + Nr. 9, S. 134); 11. Jahrgang, 1913 (Nr. 1, S. 11)
- Glauchau i.Sa. nebst Industrie, Handel u. Gewerbe in Wort und Bild. 1910. Verlag: A. Jülich, Chemnitz, S. 106-110
- Grau, Angelika und Koop, Monika: 100 Jahre Bismarckturm Glauchau 1910 - 2010, Fremdenverkehrsverein Schönburger Land e.V. Glauchau


Bidlmaterial

- Hans-Dieter Hirschmann, Haßloch (August 2009)
- Robert Waibel (August 2009)
- Jörg Bielefeld, Remscheid (Fotos September 1999, Oktober 2003, Mai 2009, September 2010)