Update: 01.04.2016

Thüringens 24 Bismarcktürme
Von Altenburg bis Weimar

Extra-Seite: Landkarte von Thüringen mit eingezeichneten Bismarcktürmen

Von den ehemals 24 Bismarcktürmen in Thüringen sind noch 17 Türme erhalten. Abgerissen wurden die Türme in Bad Sulza, Eisenach, Gera, Lehesten, Meiningen, Vacha und Weimar.


Besonderheiten zu den Bismarcktürmen in Thüringen

  • Alle 24 Türme wurden im Zeitraum von 1895 (in Sitzendorf) bis 1915 (Altenburg, Neustadt/Orla) als Bismarckturm eingeweiht.
  • Nach NRW ist Thüringen das Bundesland mit den meisten Bismarcktürmen.
  • Insgesamt vier von vierundzwanzig Bismarcktürmen (Eisenach, Erfurt, Gera, Ronneburg) wurden nach dem von der deutschen Studentenschaft preisgekrönten Entwurf „Götterdämmerung“ des Architekten Wilhelm Kreis errichtet.
  • Weitere zwei Bismarcktürme (Kyffhäuser, Jena) wurden nach anderen Entwürfen von Architekt Wilhelm Kreis gebaut.
  • Der bereits existierende Stadtbergturm in Hildburghausen wurde erst nachträglich in einen Bismarckturm umgebaut und erneut eingeweiht.
  • Der Turm in Sitzendorf wurde zunächst als namensloser Aussichtsturm errichtet, nach der Einweihung setzte sich der Name Bismarckturm durch.
    • Der Sitzendorfer Turm wurde im Jahr 1932 durch einen Holzaufbau von 10 m auf 22 m aufgestockt.
  • In Mühlhausen wurde ein Wohnhaus im Jahr der Errichtung in einen Bismarckturm umgestaltet
  • Die Bismarcktürme in Bad Sulza und Meiningen gehören zu den wenigen Holztürmen, die heute alle nicht mehr erhalten sind.
  • Vier Bismarcktürme in Thüringen werden von Fördervereinen betreut (Altenburg, Erfurt, Neustadt/Orla, Ronneburg).
    • In Jena kümmert sich die Berggesellschaft  Forsthaus um Öffnung und Sanierung des Turmes.
  • Die erste Bismarck-Feuersäule wurde in Rudolstadt errichtet.

Geschichte von Thüringen (Link Wikipedia)