Update: 30.03.2016

8 Bismarcktürme in Schleswig-Holstein

Extra-Seite: Landkarte von Schleswig-Holstein mit eingezeichneten Bismarcktürmen

Von den ehemals acht Bismarcktürmen auf dem heutigen Gebiet von Schleswig-Holstein sind noch sieben Türme erhalten. Einzig der Bismarckturm in Malente wurde abgerissen.


Besonderheiten zu den Bismarcktürmen in Schleswig-Holstein

  • Die Bismarcktürme entstanden im Zeitraum zwischen 1898 (Lütjenburg) und 1913 (Plön).
  • Zwei Türme wurden nach dem Entwurf Götterdämmerung von Wilhelm Kreis erbaut (Friedrichsruh und Itzehoe).
  • Die Bismarcktürme in Aumühle und Friedrichsruh liegen nur wenige Hundert Meter voneinander entfernt.
  • Fünf Bismarcktürme hatten eine Befeuerungsvorrichtung, nur die Bismarcktürme in Lütjenburg, Malente und Quern wurden nicht als Feuersäulen konzipiert. Die „Feuerungsvorrichtung“ in Aumühle bestand aus einem Scheinwerfer.
  • Alle Bismarcktürme in Schleswig-Holstein wurden als Aussichtstürme errichtet.
  • Das Bauwerk in Malente gehört zu den wenigen Bismarcktürmen, die ausschließlich aus Holz errichtet worden sind. Der Turm hatte zudem nur ein vorübergehendes Provisorium, welches durch einen massiven Steinturm ersetzt werden sollte (wurde nicht verwirklicht).
  • Der Bismarckturm in Aumühle wurde zugleich auch als Wasserturm gebaut.
  • Der Bismarckturm in Friedrichsruh wurde aus Mitteln der Deutschen Studentenschaft errichtet und sollte eine von zwei gemeinschaftlichen Bismarcksäulen der deutschen Hochschulen sein (die zweite Säule in Straßburg/Elsass wurde aus finanziellen Gründen nicht ausgeführt).
  • In Itzehoe kümmert sich seit 2004 der Verein Bismarcksäule Itzehoe e.V. um den Turm.
  • Der Bismarckturm in Plön entstand in einer Privatinitiative eines Hamburger Überseekaufmanns.
  • Eigentümer des Grundstücks der Bismarcksäule Friedrichsruh ist die Familie von Bismarck.

Schleswig-Holstein ist von der Fläche her das zwölftgrößte Bundesland in Deutschland.

Geschichte von Schleswig-Holstein (Link Wikipedia)