Update: 01.04.2016

16 Bismarcktürme in Sachsen-Anhalt

Extra-Seite: Landkarte von Sachsen-Anhalt mit eingezeichneten Bismarcktürmen

Von den ehemals 16 Bismarcktürmen in Sachsen-Anhalt sind noch 15 Türme erhalten (Stand: 2016). Einzig der Bismarckturm in Hasselfelde-Trautenstein wurde abgerissen.

Das heutige Gebiet von Sachsen-Anhalt besteht erst seit 1945, so dass es erst - zudem nach zwischenzeitlicher faktischer Abschaffung 1952 durch ein DDR-Gesetz - eine kurze landeseinheitliche Tradition aufweist.


Besonderheiten zu den Bismarcktürmen in Sachsen-Anhalt

  • Die Bismarcktürme entstanden im Zeitraum zwischen 1896 (Quedlinburg) und 1931 (Ballenstedt).
  • Nur ein Turm wurden nach dem Entwurf Götterdämmerung von Wilhelm Kreis erbaut (Halle/Saale).
  • Ein weiterer Turm (Ballenstedt) sollte nach dem Entwurf Götterdämmerung erbaut werden. Nach kriegsbedingter Einstellung der Bauarbeiten im Jahr 1915 wurde das Bauwerk im Jahre 1929 abgeändert.
  • In Hasselfelde-Trautenstein (heute: Oberharz am Brocken) wurde einer von drei Metalltürmen zu Ehren Bismarcks errichtet (die anderen Metalltürme in Bielefeld und Salzgitter sind noch erhalten).
  • 11 Bismarcktürme hatten eine Befeuerungsvorrichtung, nur die Bismarcktürme in Ballenstedt, Hasselfelde-Trautenstein, Quedlinburg, Schönebeck und Wettin wurden nicht als Feuersäulen konzipiert.
  • Nur das Bauwerk in Dessau war als reine Feuersäule ohne Aussichtsfunktion errichtet worden.
  • Die Bismarcksäule in Dessau wurde 1955 in Schillerturm umbenannt und heißt auch heute noch so.
  • Der Bismarckturm in Naumburg wird seit vielen Jahren als Hotel (Hochzeitssuite) genutzt.
  • In Weißenfels kümmert sich seit 2005 der Weißenfelser Bismarckturm-Verein e.V. sehr aktiv um den Turm.

    Sachsen-Anhalt ist von der Fläche her das achtgrößte Bundesland in Deutschland.

    Geschichte von Sachsen-Anhalt (Link Wikipedia)