Update: 01.04.2016
31 Bismarcktürme in NRW
Von Aachen bis Wuppertal

Extra-Seite: Landkarte von NRW mit eingezeichneten Türmen


Von den 31 Bismarcktürmen auf dem heutigen Gebiet von Nordrhein-Westfalen sind heute noch 24 Türme erhalten.

Abgerissen wurden die Türme in Bochum-Dahlhausen, Bonn-Kessenich, Dorsten, Dortmund, Lüdenscheid, Porta Westfalica und Vlotho.


Besonderheiten zu den Bismarcktürmen in NRW

  • Die Bismarcktürme entstanden im Zeitraum zwischen 1894 (in Bonn-Kessenich) und 1934 (in Delecke).
  • Sechs Türme wurden nach dem Entwurf Götterdämmerung von Wilhelm Kreis erbaut (Bad Berleburg, Bonn-Gronau, Hagen, Lüdenscheid, Viersen und Wuppertal).
  • Der berühmte Architekt Bruno Schmitz (u.a. Völkerschlachtdenkmal, Porta Westfalica) lieferte den Entwurf für den Bismarckturm Unna in Fröndenberg.
  • Durch eine besondere Bauweise fallen die Bismarcktürme in Köln (Rolandsäule) und Aachen (Turm in Form eines großen "B") auf.
  • In Delecke wurde der letzte von 240 Bismarcktürmen im Jahre 1934 eingeweiht.
  • Der Turm in Tecklenburg wurde auf den Resten einer Windmühle errichtet.
  • Die Stadt Bonn ist neben Dresden die einzige Stadt, in der drei Bismarcktürme errichtet wurden.
  • Die Bismarcksäule in Rödinghausen wurde direkt neben einem Kaiser-Wilhelm-Turm (heute Aussichtsturm auf dem Nonnenstein) errichtet.
  • In NRW gibt es drei Bismarckturm-Vereine, die sich um den Erhalt und die regelmäßige Öffnung kümmern (Hagen, Herford und Unna).
  • Der Bismarckturm Remscheid wurde in eine Sternwarte umgebaut.


Das heutige Territorium von NRW setzt sich aus verschiedenen früheren Gebieten zusammen, was hier (externer Link Wikipedia) näher erläutert wird.

Nordrhein-Westfalen ist, obwohl flächenmäßig nur das viertgrößte Bundesland, das Bundesland mit den meisten Bismarcktürmen.